Die Umwelt schonen mit den richtigen Haushaltsgeräten

Der Umwelt geht es schlecht. Das wissen wir mittlerweile alle. Doch jeder kann selbst etwas dafür tun, die Umwelt zu entlasten. Denn der eigene Haushalt bietet massive Einsparmöglichkeiten, die zunächst dem eigenen Geldbeutel, aber auch der Umwelt zugute kommen. So steht mit Sicherheit hin und wieder die Neuanschaffung eines Haushaltsgerätes an. Dann sollte aber nicht auf die alte Spülmaschine gesetzt werden, die keine Chance auf energiesparendes Spülen und eine Entlastung der Umwelt bietet, sondern auf neue Geräte. Erkennbar sind energiesparende Haushaltsgeräte am EU-weit gültigen Energielabel, das sich mittlerweile auf allen Haushaltsgeräten finden lässt.

Dieses Energielabel untersucht die einzelnen Geräte hinsichtlich des Strom- und Wasserverbrauchs und der erzielten Leistungen. Danach werden sie in eine der Energieeffizienzklassen eingeteilt, die von A bis G reichen. Die Energieeffizienzklasse A steht dabei für einen sehr geringen Stromverbrauch, die Klasse G für einen sehr hohen Verbrauch. Bei einigen Geräten, wie Kühl- und Gefrierschränken, gibt es zusätzlich die Energieeffizienzklassen A+ und A++. Beide bezeugen, dass die Geräte noch weniger Strom verbrauchen, als es für Klasse A notwendig wäre. Das Energielabel findet sich an der Spülmaschine genauso wie am Herd, der Waschmaschine, dem Trockner oder den Klimageräten.

Weitere Tipps zum Energie sparen

Doch nicht nur der Kauf neuer, besonders energiesparender Haushaltsgeräte entlastet die Umwelt, indem weniger Strom verbraucht wird. Auch kann man einige alltägliche Tricks anwenden, um die Stromkosten zu senken und damit die Umwelt zu entlasten.

Alleine beim Kühlschrank, dem größten Stromfresser im gesamten Haushalt, ist es wichtig, diese Tricks zu beachten. So sollte er nie neben Wärmequellen, wie dem Elektroherd, aufgestellt werden. Dadurch gelangt die Wärme nämlich in den Kühlschrank, der in der Regel nicht gut genug isoliert ist. Das heißt, das Gerät muss vermehrt kühlen. Die Tür des Kühlschranks sollte nie unnötig lange offen bleiben, da auch hier warme Luft in den Innenraum gelangt. Überdies sollten rissige Dichtungslippen zeitnah ersetzt werden. Warme Speisen haben im Kühlschrank nichts verloren, gefrorene Lebensmittel können aber im Kühlschrank aufgetaut werden, um den Energieverbrauch zu senken. Ein kleinerer Kühlschrank verbraucht weniger Energie und entlastet die Umwelt. Auch muss die Temperatur nicht übermäßig kalt eingestellt werden. Ein Mittelwert von um die sieben Grad Celsius ist völlig ausreichend und spart zusätzlich Energie.

Beim Kochen und Waschen die Umwelt entlasten

Ebenso lässt sich die Umwelt beim Kochen und Waschen schonen. So kann der Gasherd deutliche Energieeinsparungen im Gegensatz zum Elektroherd mit sich bringen. Ein kleinerer Topf ist meist völlig ausreichend und kann schneller erhitzt werden. Das frühe Abschalten der Kochplatten oder des Backofens ist sinnvoll. Zum Einen reicht die Restwärme aus, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, zum Anderen lässt sich dadurch Energie einsparen. Auch das Vorheizen des Ofens ist in der Regel nicht notwendig. Genauso kann Wasser statt im Topf mit dem Wasserkocher erhitzt werden, der deutlich weniger Energie dafür benötigt.

Bei der Spülmaschine sollte darauf geachtet werden, dass diese nur voll beladen läuft, genauso wie die Waschmaschine. Die Verwendung von Reinigungspulver ist kostengünstiger, als die Verwendung von Tabs, da es sich besser dosieren lässt. Auch hier kann die Umwelt wieder entlastet werden.

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