Forschung an umweltfreundlichen Technologien in der Automobilbranche
Die Forschung an umweltfreundlichen Technologien in der Automobilbranche schreitet mit großen Schritten voran. Denn gerade die Erforschung und Entwicklung dieser Themen wird den Automobilkonzernen neue Märkte erschließen und auch zukünftig zu guten Einnahmen führen. Der Automarkt befindet sich kurz vor der Wende, daran besteht keine Frage. In Zukunft werden wir es uns nicht mehr leisten können, wertvolles Rohöl zu verbrennen und damit zusätzlich noch die Umwelt zu verschmutzen. Denn auch wenn sich die Experten noch nicht wirklich einig sind wie lange das Rohöl noch reicht. In einem Punkt kommen die Experten überein, es wird nicht ewig sein. Deshalb liegt es jetzt an den Entwicklungsabteilungen der Automobilproduzenten die Forschungen an umweltfreundlichen Technologien weiter voran zu treiben. Unterstützung erfährt diese Bewegung auch von den Regierungen. So werden zum Beispiel Fördermittel vergeben oder Steuervergünstigen erlassen, um neuen umweltfreundlichen Technologien den Markteintritt zu erleichtern oder gar erst zu ermöglichen. Die Bundesregierung hat zum Beispiel bis 2015 den Bioethanol von der Energiesteuer befreit. Dies ermöglicht es dem Bioethanol mit herkömmlichem Benzin zu konkurrieren. Bioethanol hat leider nur 70% des Brennwertes von herkömmlichen Kraftstoffen, deshalb geht man von einem Mehrverbrauch von einem Drittel aus. Um diesen Mehrverbrauch finanziell zu neutralisieren, muss der Preis pro Liter unter dem von Benzin liegen. Der Staat kann durch die Besteuerung maßgeblichen Einfluss auf die Preise nehmen und so das Verhalten der Bürger steuern.
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Der Vorteil von Bioethanol ist die CO2-Neutralität. Das bedeutet es wird nur jenes CO2 beim Verbrennungsprozess abgegeben, welches die Pflanze vorher im Wachstumsprozess aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Es handelt sich um einen Kreislauf, der zu keinem zusätzlichen Ausstoß an CO2 führt.
Andere Technologien gehen noch einen Schritt weiter und kommen ganz ohne CO2-Ausstoß aus. Der Toyota Auris Hybrid zum Beispiel, der bis zu 50 Kilometer pro Stunde gar kein Benzin verbrauchen soll, sondern rein durch seinen Elektronantrieb fährt. Wurde der Strom dafür nachhaltig hergestellt, so kann man dieses Auto wirklich umweltfreundlich nennen. Denn es werden keine Schadstoffe in die Luft abgegeben und keine fossilen Brennstoffe verbrannt. Allerdings wird in Deutschland immer noch der größte Anteil des Stroms durch Atom- und Kohlekraftwerke erzeugt. Wird Strom aus solchen Herstellungsmethoden für den Betrieb eines Elektrofahrzeugs genutzt, dann fällt die Umweltbilanz gleich unfreundlicher aus. Generell sollte man vor dem Abschluss einer Autoversicherung einen Kfz-Versicherungsvergleich durchführen. Allerdings gibt es für Hybridfahrzeuge, kaum Angebote von den Versicherungen. Dies wird sich wohl erst mit einer weiteren Verbreitung dieses Fahrzeugtyps ändern.
Foto: © RainerSturm – www.pixelio.de
