Globale Erwärmung und kalte Winter – was erwartet uns?

Alle Welt spricht von der globalen Erwärmung, doch hierzulande kann man kaum daran glauben, schaut man sich die eisig kalten Winter an. Da stellt sich die Frage, was uns noch alles erwartet. Fakt ist, dass ein kalter Winter in Deutschland kein Gegenargument für die globale Erwärmung darstellt. Denn unsere Wetterlage ist stark abhängig vom Golfstrom, der immer geringer in seinen Ausmaßen wird. Das würde langfristig für uns bedeuten, dass wärmere Zeiten zunehmend seltener werden. Dennoch kann von globaler Erwärmung gesprochen werden, da sich diese Werte auf die gesamte Welt beziehen.

Inwieweit eine solche globale Erwärmung vorliegt, können wir immer wieder in den Medien hören. Allerdings ist es schwierig, tatsächlich von Veränderungen des Klimas zu sprechen, wenn man bedenkt, dass die Aufzeichnungen über das Wetter erst seit einigen, wenigen Jahrzehnten vorhanden sind. Schaut man sich im Gegensatz dazu das Alter unserer Erde an, so sind dies nur Bruchteile dessen. Insofern ist es schwierig, mit Hilfe von wenigen Bruchteilen, in denen Aufzeichnungen über das Wetter stattfanden, auf die Zukunft, die noch sehr fern liegt, Spekulationen anzustellen.

Kalte Winter in Deutschland die Regel?


Aufgrund der globalen Erwärmung gehen wir fälschlicherweise immer wieder davon aus, dass uns unsere Winter verloren gehen. Doch die globale Erwärmung verteilt sich weltweit sehr unregelmäßig. Aus diesem Grund kann und wird es auch in Deutschland weiterhin zu strengen Wintern kommen. Dicke Jacken, Schuhe und Hosen sind also auch künftig Pflicht. Allerdings sind winzige Folgen der globalen Erwärmung bereits jetzt zu spüren: Die Schneefälle im Winter lassen deutlich nach.

War es noch vor wenigen Jahren so, dass nahezu jedes Jahr zu Weihnachten Schnee lag, so ist es heute schon etwas Besonderes, eine weiße Weihnacht zu erleben. Denn mittlerweile bleibt es oft bis in den Dezember hinein ungewöhnlich mild. Das zeigte auch der vergangene Winter, in dem man im Dezember teilweise bis zu zehn Grad plus messen konnte. Dafür waren die Monate Januar bis März sehr kalt und auch schneereich. Selbst in den Städten hatte der Schnee aufgrund der geringen Temperaturen kaum eine Chance, wegzutauen. Im Gegenteil, es fiel zunehmend mehr Schnee.

Dennoch kann man von diesem einen Jahr keinesfalls auf kommende Jahre schließen. Man muss bei der Beurteilung des Wetters, ebenso wie bei der Beurteilung von Verschiebungen im Klima, deutlich längere Zeiträume zugrunde legen. Erst wenn mehrere Winter sehr streng oder mehrere Sommer sehr heiß sind, kann man tatsächlich von Veränderungen in den Wetterlagen sprechen. Dass sich diese aber in den vergangenen Jahren stets bestätigt haben, kann man gut an den Ergebnissen namhafter Wissenschaftler aus aller Herren Länder erkennen. Um die Geschwindigkeit des Klimawandels zumindest aufzuhalten, bedeutet dies, dass wir alle in unserem Leben etwas verändern müssen.

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